USA-HIGH-SCHOOL-PROGRAMM

- Vor- & Nachbereitung

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Das individuelle Vorbereitungsgespräch

Nach erfolgter Anmeldung laden wir dich und deine Eltern zu einem individuellen Vorbereitungsgespräch ein. Dieses Treffen findet in einer zentral gelegenen Stadt in der Region deines Wohnorts statt oder auf Wunsch natürlich auch im Büro von ISKA in Frankfurt. Bei dieser Gelegenheit lernen wir uns gegenseitig kennen in ganz entspannter Atmosphäre, denn es handelt sich ja um kein »Bewerbungsgespräch«, bei dem man unbedingt einen guten Eindruck machen muss. Stattdessen kannst du und deine Eltern eure ganz persönlichen Fragen stellen, die ihr auf dem Herzen habt und die man lieber in einem kleinen individuellen Rahmen klärt. Ganz detailliert sprechen wir dann über die »Program Rules« – die Programmregeln unserer amerikanischen Partnerorganisation, die du während deines Schuljahres in den USA beachten musst. Außerdem informieren wir eingehend über die Unterschiede des »American« und des »German Way of Life«. Dabei weisen wir auf die typischen Problembereiche hin, die insbesondere in der Anfangsphase des Aufenthalts in Familie, Schule und Freizeit auf dich zukommen können, gehen auf die psychosozialen Aspekte eines mehrmonatigen USA-Aufenthaltes ein und behandeln eure Fragen.

Anmerkung: Häufig wird gegenüber dem »Auswahlverfahren« bei ISKA eingewendet, dass die schriftlichen Angaben von Eltern, Lehrern und künftigen Austauschschülern, auf die wir uns stützen, nicht genügend aussagekräftig und zuverlässig seien. Eltern wird da z.B. unterstellt, dass sie ihr Kind »hochjubeln«, um seine Programmteilnahme nicht zu gefährden. Wir meinen, wer so argumentiert, muss sich fragen lassen, wieso denn ein »Bewerbungsgespräch« zu objektiveren Ergebnissen führen soll als das von ISKA praktizierte Verfahren. Abgesehen davon, dass nur ein erfahrener Psychologe zuverlässige Aussagen über die Eignung eines Bewerbers machen kann, könnte der Vertreter der Austauschorganisation, der das »Bewerbungsgepräch« führt, bei der Annahme eines Kandidaten nicht etwa auch eher die wirtschaftlichen Interessen seiner Austauschorganisation im Auge haben?

Die persönliche Vorbereitung

Nach dem erfolgreichen Abschluss des individuellen Vorbereitungsgesprächs solltest du dich nun intensiv auf die USA vorbereiten. Geeignetes Lesefutter findet sich in den Regalen der Bibliotheken und Buchhandlungen.

Wo man sich besonders gut darüber informieren kann, was einen »exchange student« in den USA so alles erwartet, ist der Kreis der ehemaligen Austauschschüler. Eine Liste von ehemaligen ISKA-Programmteilnehmern samt Telefonnummern und E-Mail-Adressen findest du in unserem Katalog, den du dir anfordern oder downloaden kannst.

Ebenso ratsam ist es, sich auch Wissen über das eigene Land anzulesen. In den USA wird Deutschland oft ein Gesprächsthema sein, und es kann peinlich werden, wenn man die grundlegendsten Dinge über das eigene Land nicht weiß. Wichtig ist zum Beispiel, im Kopf zu haben, was bei der Wiedervereinigung ablief, wie das politische System in Deutschland funktioniert oder wie das mit dem »Dritten Reich« genau war.

Die Landeszentralen sowie die Bundeszentrale für politische Bildung stellen auf Anfrage gerne geeignete Materialien zur Verfügung.

Da sich die meisten Amerikaner gerade auch für das touristisch-romantische Deutschland interessieren, wäre es sicher hilfreich, wenn du dir einen Bildband über Deutschland zulegen und vielleicht ein paar Plakate mit typisch »deutschen« Sehenswürdigkeiten beschaffen könntest.

Das Gruppen-Vorbereitungstreffen

Im Mai/Juni des Abreisejahres veranstalten wir für Teilnehmer und Eltern ein Vorbereitungstreffen, bei dem organisatorisch-technische Einzelheiten über den Programmbeginn und -ablauf mitgeteilt, die »letzten« Fragen von Teilnehmern und Eltern geklärt werden und ehemalige Programmteilnehmer über ihre Erfahrungen berichten und Tipps geben.

"Last but not least“ wird ein Vertreter unserer amerikanischen Partnerorganisation anwesend sein und über wichtige Punkte des Programms informieren.