»Ehemalige« über ihr Schuljahr in den USA -
Fragen und Antworten
Wie sieht dein Gesamturteil über dein High-School-Jahr aus?
»Es hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich finde es aufregend, einen vollkommen anderen Lebensstil kennen zu lernen. Obwohl mir viele Sachen in Deutschland besser gefallen und ich nicht für immer in den USA leben wollte, war es ein halbes Jahr, das mir viel gebracht hat (nicht nur im sprachlichen Sinne). Ich kann es nur jedem weiterempfehlen. Man sollte jedoch aufgeschlossen sein und andere Sitten akzeptieren können.«(Jutta Holtz, Wetter)
»Es war ein einmaliges und wundervolles Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Die Leute waren so lieb, dass ich richtig Heimweh nach Amerika habe. Es war ein Traum, der für mich in Erfüllung gegangen ist. Ich wäre gerne geblieben.«
(Oliver Pierson, Frankfurt)
»Es war für mich ein ausgezeichnetes Jahr mit eigentlich nur positiven Erlebnissen und Eindrücken.«
(Heiko Niemeyer, Vellmar)
»Nachdem ich mich eingewöhnt hatte und viele Freunde fand, hat es mir unbeschreiblich gut gefallen. Ich habe die Sprache gelernt bzw. verstanden und dann angefangen zu lieben. Außerdem habe ich Kontakte fürs Leben geschlossen.«
(Heike Tönder, Hattersheim)
»Ich habe viel von Amerika gesehen. Die Sportmöglichkeiten waren sehr gut; und viele tolle Leute habe ich kennen gelernt.«
(Katharina Korell, Oerlinghausen)
»I really like your organization and your program. It‘s almost perfect. The most important thing is that you care much about the students and that‘s what y‘all are doing and that is the best thing to make an exchange student‘s life safe.«
(Jan Hauschild)
»Ich hatte ein unglaubliches Glück mit der Familie, die mir zugewiesen wurde. Außerdem hatte ich innerhalb kürzester Zeit sehr viele Freunde, meinen Führerschein, und gegen Ende des Schuljahres sogar mein High-School-Diploma.«
(Oliver Riehl, Wiesbaden)
»Das Verhältnis zu meinen Gasteltern und -geschwistern war einmalig! Besser hätte es gar nicht sein können; deshalb konnte ich mich nur schweren Herzens trennen. Auch jetzt stehen wir noch telefonisch/schriftlich in Kontakt.«
(Martina Stöberl, Krailing)
»Die ganze Familie war Spitze. Der Abschied war schrecklich schwer, und ich vermisse sie jetzt schon sehr.«
(Iris Walkenhorst, Bielefeld)
»Sie waren phantastisch.«
(Dirk Giefer, Dietzenbach)
»Trotz einiger Unstimmigkeiten einsame Spitze. Es war sehr »hard« für mich, auf dem Flughafen »bye-bye« zu sagen.«
(Alexander Völger, Rödermark)
»Es war eine sehr nette Familie. sie haben viel für mich getan und mir gerne geholfen, wenn ich Probleme hatte. Es hat Spaß gemacht, dort zu leben und zu wohnen. Außerdem hatte ich eine kleine Gastschwester, mit der ich mich gerne beschäftigt habe.«
(Verena Römer, Mönchengladbach)
»War traumhaft, aber nur weil ich eine so gute Familie hatte. Was Besseres hätte man sich nicht vorstellen können.«
(Andreas-Michael Giesa, Wiesbaden)
»Es war immer etwas los. Alle waren ganz herzlich.«
(Tim Bialucha, Wiesbaden)
»Ich habe in die Familie phantastisch hineingepasst; man hätte keine bessere für mich finden können.«
(Christian Vogel, Baldham)
»Die High School war wirklich ein großartiges Erlebnis. Besonders gut gefielen mir die Möglichkeiten der Fächerwahl, das Sport- und Musikangebot, Schulfahrten, die gute Kameradschaft und die vielen Freunde.«
(Rainer Ruppel, Eislingen)
Wie hat es dir an deiner High School gefallen?
»Lehrer und Schüler waren hilfsbereit und aufgeschlossen. Es gab ein vielfältiges Freizeitprogramm. Allerdings ging es sehr streng zu. Nicht so gefallen hat mir, dass vor allem schriftliche Leistungen zählen. Die Schüler lernen nicht, ihre Meinung zu äußern, kritisch zu denken, Initiative zu ergreifen.«
(Karin Hoffmann, Berlin)
»Die Unterrichts- und Lernatmosphäre an meiner High School war locker und offen. Es hat immer großen Spaß gemacht, sich am Unterricht zu beteiligen. Die Lehrer waren sehr offen und sehr am Einzelnen interessiert. sie haben immer bereitwillig Verschiedenes wiederholt, wenn es bei mir Verständigungsprobleme gab. sie waren sehr an meinem Wohlbefinden interessiert und haben sich sehr oft danach erkundigt.«
(Heike Tönder, Hattersheim)
»An meiner High School gab es ein riesiges Sport- und Clubangebot.«
(Carsten Lehbrink, Oerlinghausen)
»Gewöhnung an die unterschiedlichen Lebensweisen und das Auf-sich-alleine-gestellt-Sein.«
(Oliver Kromer, Hamburg)
»Es gab keine großen Probleme. Natürlich gab es Verständigungsschwierigkeiten und einen anfänglichen leichten »Kulturschock«, womit ich aber gerechnet hatte.«
(Iris Walkenhorst, Bielefeld)
Welche Probleme waren für dich in der Anfangszeit deines Aufenthalts am größten?)
»Sich an die amerikanischen Essgewohnheiten zu gewöhnen.«
(Carsten Lehbrink, Oerlinghausen)
»Einsamkeit«
(Arik Voelklein, Baldham)
»Das größte Problem bestand darin, Freunde zu finden.«
(Stefanie Broszeit, Rossdorf)
»Die Sprache, die Schüler und rauszufinden, wo es in der Familie langgeht.«
(Sonja Wendel, Ludwigshafen)
»Kontaktprobleme«
(Mattias Heddenhausen, Morenhoven)
»Probleme gab es überhaupt keine.«
(Oliver Riehl, Wiesbaden)
»Sehr rücksichtsvoll und interessiert an der anderen Kultur.«
(Tim Bialucha, Wiesbaden)
»Bis auf einen Lehrer haben sich alle sehr bemüht, mir bei anfänglichen Verständigungsproblemen entgegenzukommen und mich in den Unterricht miteinzubeziehen.«
(Oliver Riehl, Wiesbaden)
Wie war die Haltung der Lehrer den »exchange students« gegenüber?
»Es waren keine »Lehrer«; sie waren »Freunde«! Und am Ende hat man genauso gut gelernt im Gegensatz zu unseren Schulen, wo nur mit Druck gearbeitet wird!«
(Sonja Wendel, Ludwigshafen)
»Sie mochten mich sofort und waren daran interessiert, wie es in Germany aussieht; ich sollte immer Vergleiche ziehen.«
(Stefanie Broszeit, Rossdorf)
»Sie haben uns geholfen, wenn wir Probleme hatten, ob es wegen der Sprache oder dem Unterricht/Hausaufgaben war. Als ich wegen Krankheit den Unterricht verpasst hatte, haben sie sich extra mit mir getroffen, um mit mir zu lernen.«
(Verena Roemer, Mönchengladbach)
Welchen Tipp würdest du zukünftigen »exchange students« geben?
»Seid offen und bereit zu lernen, um euch an die Verhältnisse in den USA zu gewöhnen. Geht auf die Leute zu; es lohnt sich! Hängt nicht nur zu Hause rum. Dann findet ihr schnell Freunde.«
(Anne Riedel, Eggenfelden)
»Habt bloß keine bestimmten Erwartungen. Überall in Amerika ist es anders. Anpassung an das Leben vor Ort ist alles. Spaß kommt von allein selbst im entferntesten Nest.«
(Christian Schmirl, Holzkirchen)

